Ada Hegerberg
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Personalia
Name Ada Martine Stolsmo Hegerberg
Geburtstag 10. Juli 1995
Geburtsort SunndalsøraNorwegen
Größe 1,76 m
Position Sturm
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2011 Kolbotn IL 20 0(12)
2012 Stabæk FK 15 0(21)
2012–2014 1. FFC Turbine Potsdam 25 0(11)
2014– Olympique Lyon 95 (120)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2009–2010 Norwegen U-15 3 0(1)
2010 Norwegen U-16 8 0(7)
2010–2011 Norwegen U-17 5 0(3)
2011– Norwegen U-19 12 (10)
2012– Norwegen U-20 9 0(5)
2011–2017 Norwegen 66 (38)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 3. Dezember 2018

2 Stand: Karriere-Ende (Juli 2017)[1]

Ada Martine Stolsmo Hegerberg (* 10. Juli 1995 in Sunndalsøra, Møre og Romsdal) ist eine norwegische Fußballspielerin. Sie wurde 2018 mit dem Ballon d’Or der Frauen ausgezeichnet.[2]

Karriere

Vereine

2011 spielte Hegerberg beim norwegischen Verein Kolbotn IL in der Toppserien. Sie war mit 16 Jahren die erfolgreichste Stürmerin ihres Vereins. Zu Beginn der Saison 2012 wechselte sie gemeinsam mit ihrer Schwester Andrine zu Stabæk FK. Mit Stabæk gewann sie die Vizemeisterschaft und den Pokal. Im Pokalfinale gegen Røa IL erzielte Hegerberg drei Tore beim 4:0-Sieg. Am 14. Dezember 2012 unterschrieb sie beim 1. FFC Turbine Potsdam einen bis zum Ende der Saison 2013/14 laufenden Vertrag.[3] In der UEFA Women’s Champions League 2013/14 erreichte sie mit Turbine Potsdam das Halbfinale.

Im Juli 2014 wechselte Hegerberg zum französischen Meister Olympique Lyon. In ihrer ersten Saison für Olympique gewann sie das Double aus Meisterschaft (die neunte in Folge für Lyon) und Pokal. In der Division 1 belegte sie mit 26 Treffern den dritten Rang der Torjägerinnenliste hinter ihren Vereinskameradinnen Lotta Schelin und Eugénie Le Sommer. In der Saison 2015/16 gelang der Gewinn des Triples: Neben ihrer zweiten Meisterschaft, zu der sie als Torschützenkönigin 33 Tore in 21 Spielen beisteuerte, und dem erneuten Pokalsieg gewann Lyon im Elfmeterschießen gegen den VfL Wolfsburg das Finale der UEFA Women’s Champions League 2015/16, wobei sie 13 Tore in 9 Spielen erzielt hatte. Im August 2016 wurde sie als erste Nichtdeutsche seit Einführung der Verleihung 2013 zu Europas Fußballerin des Jahres gewählt.

Nationalmannschaft

Hegerberg durchlief sämtliche Juniorennationalteams Norwegens. Bei der U-19-Europameisterschaft der Frauen 2011 erreichte sie mit ihrer Mannschaft das Finale, welches sie 1:8 gegen Deutschland verloren. 2012 gehörte sie zum norwegischen Kader für die U-20-Weltmeisterschaft der Frauen in Japan. Ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft gab sie am 19. November 2011 gegen Nordirland. Am 6. März 2013 erzielte sie im Rahmen des Algarve-Cups 2013 im Spiel gegen Japan ihren ersten Treffer für die A-Nationalmannschaft.

Mit der norwegischen Nationalmannschaft nahm sie an der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2013 in Schweden teil und erreichte mit ihr das Finale, welches mit einer 0:1-Niederlage gegen Deutschland endete.

Hegerberg gehörte auch im Gegensatz zu ihrer nur für den vorläufigen Kader nominierten Schwester zum Kader für die WM 2015. Sie wurde in den vier Spielen eingesetzt, spielte dabei immer über die gesamte Spielzeit und war mit drei Turniertoren beste Torschützin ihrer Mannschaft. Zwei davon erzielte sie im letzten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste, woraufhin sie als „Spielerin des Spiels“ ausgezeichnet wurde. Im Achtelfinale gegen England schied ihre Mannschaft aber mit 1:2 aus. Im Sommer 2017 beendete sie nach 66 Länderspielen ihre Nationalmannschaftskarriere.[4]

Persönliches

Im Juni 2018 verlobte sie sich mit dem Fußballspieler Thomas Rogne.[5]

Erfolge